detailBlurb
Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind
Roman - Mit Lesebändchen
Hildebrand Kilgus' Passion ist das Stöhnen, überall glaubt er es zu hören und zu spüren. Auf der Suche nach dem Geheimnis der tiefsten Gefühle wird er Puffvater, Hebamme, Sargträger und Sterbebegleiter, sogar Ehemann und Vater. Als Angestellter einer Agentur zur Manipulation des Wetters landet er in Rom, wo er in die Fänge der Mafia gerät. Und dann fangen auch noch die Vögel zu reden an! So stolpert "Hildy" durchs Leben, ein neuer Franz von Assisi und tölpelhafter Simplicissimus. Eine herzzerreißend komische, erfrischend obszöne Tour de Force durchs Land der Vögel und des Vögelns.
Zusatztext
"Ein Roman wie ein speckglänzendes Blunzngröstel, sicher keine leichtbekömmliche Schonkost. (...) Langweilig werden die 500 Seiten jedoch niemals, dank Franzobels rasendem Wahnsinnsstrudel mit einer ganzen Kompanie von Nebendarstellern, die kurz in Nebennebenstraßen der Hildy-Geschichte auftauchen." Charlotte Frischmann, Stuttgarter Nachrichten, 12.04.2012"Ein rasanter, etwas abstruser Schelmenroman mit deutlichen Trash-Einschlägen, eine Mischung aus "Abenteuerlichem Simplicissimus" und Robert Crumb." Günter Kaindlstorfer, WDR 5 "Scala", 04.05.2012
Kritik
"Skurrile Figuren auf irrwitzigen Abwegen zeichnen die Romane von Franzobel aus. Das neue Buch macht da keine Ausnahme. In "Was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind" ist es ein tollpatschiger Schelm aus der oberösterreichischen Provinz, den eine seltsame Suche quer durch Europa führt." (Wolfgang Popp, Ö1, 22.02.2012)